Schon in der Steinzeit sind Menschen auf die Jagd gegangen und bis heute ist dies aktuell geblieben. Doch während in früheren Zeiten die Jagd vor allem der Nahrungsbeschaffung oder zur Gewinnung von Pelz oder anderen Tierteilen diente, hat sie heute noch einige andere Aufgaben übernommen.
Informationen über die Jagd
Die Jagdprüfung muss jeder Jäger machen
Die Grundvoraussetzung, um in Deutschland auf die Jagd gehen zu dürfen, ist der Besitz eines Jagdscheins. Diesen erhält man nach bestandener Jagdprüfung, die im Anschluss an einen Pflichtlehrgang, der mindestens 60-Theorie- und 60 Praxisstunden umfasst, oder in Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein nach einer selbstständigen Prüfungsvorbereitung ohne Pflichtlehrgang erfolgt.
Der Beruf des Jägers
Der Beruf des Jägers, seit 1982 unter der Bezeichnung Revierjäger/in geläufig, ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf, der vielseitig und herausfordernd ist. In ca. drei Jahren Ausbildungszeit lernt der Anwärter auf den Beruf des Jägers alles, was er in seiner späteren Tätigkeit als Revierjäger wissen und vor allem auch schätzen muss. Gerade nämlich der Bereich des Naturschutzes ist ein nicht zu vernachlässigender Bestandteil der Ausbildung und des Berufsbildes des Jägers.
Der Jagdschein macht das Jagen erst möglich
Um in Deutschland jagen zu dürfen, ist der Besitz eines Jagdscheins Grundvoraussetzung. Er berechtigt seinen Inhaber, auf die Jagd gehen zu dürfen, in diesem Zusammenhang auch selbst Waffen führen und kaufen zu dürfen und für diese Waffen Munition käuflich erwerben zu können. Bei diesen Waffen darf es sich jedoch nur um Langwaffen handeln, da der Jagdschein nicht zum Führen von Kurzwaffen berechtigt.